Die gute Nachricht: Es gibt einen Weg, eure Reizblase loszuwerden oder zumindest in die Schranken zu weisen. Also, keine plötzlichen Toiletten-Drang-Attacken, kein Muskelkater vom alle-halbe-Stunde-auf-Klo-Gerenne mehr.

Reizblase: Diese Medikamente gibt es

Es gibt eine ganze Menge an Tabletten, die ihr gegen eure überaktive Blase schlucken könnt. Da das aber ganz schön verwirrend sein kann, möchte ich euch hier einen kleinen aber sehr feinen Überblick an Medikamenten geben, die ich im Laufe meiner Erkrankung schon probiert habe. Einige haben’s gebracht, andere gar nicht. Auch die Nebenwirkungen sollte man nicht außer acht lasse.

1. Betmiga: Erfahrung

Meine derzeitige beste Freundin im Kampf gegen den Blasenmuskel. Betmiga ist noch relativ neu auf dem Markt, deswegen kennt ihr es vielleicht noch nicht. Bei mir stellten sich nach etwa zwei Wochen deutliche Besserungen ein. Ich musste seltener auf Toilette und auch der Druck war nicht mehr ganz so extrem.

Betmiga: persönliche Nebenwirkungen

Wie bei fast allen Blasen-Tabletten (weiss nicht, wie ich die sonst nennen soll), warnen Ärzte vor Nebenwirkungen wie Mundtrockenheit, Verdauungsbeschwerden, Sehstörungen etc.. Davon konnte ich Bei Betmiga keine feststellen. Check!

2. Vesikur: Erfahrung

Meine zweitliebsten Tabletten! Bei Vesikur hat es bei mir persönlich länger gedauert, bis ich Verbesserungen eingestellt haben, die waren dafür aber echt überraschend. Kurz: Vesikur entschärft das Blasen-Problem etwas und ermöglicht einen „normaleren“ Tagesablauf. Trotzdem muss ich hier sagen, dass die Verbesserungen schwanken. Mal geht es besser, mal wieder schlechter – je nach Tagesform.

Vesikur: persönliche Nebenwirkungen

Ich hatte ab und an Kopfschmerzen und Probleme beim Scharfstellen meiner Augen – ihr wisst schon: Vom Bildschirm in die Ferne schauen und zurück. Trotzdem finde ich Vesikur ok und würde sie empfehlen, auszuprobieren.

3. Spasmex: Erfahrungen

Ja, der Name klingt schon etwas gewöhnungsbedürftig. Aber sei’s drum. Spasmex waren die ersten Tabletten, die ich verschrieben bekommen habe. Klar, ich hatte keine Erfahrungen in dem Bereich und hätte wohl jede noch so minikleine Besserung abgefeiert. Hat sich bei mir und Spasmex nur leider gar nicht eingestellt. Die Ärzte meinten aber, das sei normal – bei manchen Patienten helfen sie, bei anderen eben gar nicht.

Spasmex: meine persönlichen Nebenwirkungen

Spasmex führte bei mir zu einem extrem trockenen Mund und Kopfschmerzen. Auch hatte ich das Gefühl, dass ich durch die Einnahme schlechter drauf war und meine Stimmung öfter im Keller als sonst. Kurz: Die Nebenwirkungen waren mir hier zu krass, als die Tabletten noch länger zu testen.

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