Ein Schrittmacher für die Blase

Ihr habt alles probiert… eure Blase springt auf keine der Medikamententypen an. Über den Wechselstrom  kann sie nur lachen und auch Botox konnte sie nicht in die Schranken weisen. Dann müssen nun härtere Geschütze aufgefahren werden. Und zwar in Form eines Blasenschrittmachers. Ja, so etwas gibt es nicht nur fürs Herz, sondern auch für die Blase. 

So funktioniert der Blasenschrittmacher

Der Schrittmacher wird kurz über unserem Allerwertesten angebracht, also unter die Haut implantiert. Mittels einer Elektrode wird er nun mit dem Kreuzbandnerv verbunden. Warum? Weil diese Nerven den Pinkeldrang von unserer Blase weiter nach oben in unser Gehirn leiten. Damit dieser Vorgang auch richtig funktioniert, stimuliert der Schrittmacher nun diese Nerven und die Blasenfüllung samt Pinkeln sollte wieder reibungslos funktionieren. 

Liegt euer Blasenproblem nicht an den Nerven, ist diese Art der Therapie natürlich nichts für euch. Sie kommt nur in Frage, wenn das Problem nervlich bedingt ist. Ob ein Blasenschrittmacher für euch in Frage kommt, kann vorab getestet werden. Hier wird durch eine dünne Hohlnadel ein Draht mit Elektroden durch die Haut über das Kreuzbein gelegt, der Impulse abgibt. Nach mehreren Testtagen solltet ihr wissen, ob der Blasenschrittmacher euch Besserung verschafft (ihr euch also in einen kleinen Cyborg oder Terminator verwandeln lasst) oder nicht.

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